{"id":1059,"date":"2020-12-02T17:46:31","date_gmt":"2020-12-02T16:46:31","guid":{"rendered":"https:\/\/xn--naturheilkunde-bnde-lbc.de\/?p=1059"},"modified":"2021-02-02T20:51:05","modified_gmt":"2021-02-02T19:51:05","slug":"erkranken-frauen-anders-als-maenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/2020\/12\/02\/erkranken-frauen-anders-als-maenner\/","title":{"rendered":"Erkranken Frauen anders als M\u00e4nner?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Gendermedizin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Frauen anders erkranken als M\u00e4nner zeigt sich schon daran dass vielmehr Frauen an Rheuma, Osteoporose und Depressionen erkranken als M\u00e4nner.&nbsp; M\u00e4nner hingegen (auch in j\u00fcngeren Jahren) viel h\u00e4ufiger einen Herzinfarkt oder den pl\u00f6tzlichen Herztod erleiden. ((Quelle: https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Die-Charite-ist-Vorreiter-236347.html))<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p><strong>Geschlechter<\/strong> <strong>Unterschiede zeigen sich nicht nur in der &nbsp;Symptomatik sondern auch in den Ursachen<\/strong>.((Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera<\/a>)) <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Frauen erleiden meist erst in fortgeschrittenen Alter einen Herzinfarkt und die Ursache bei Frauen (wesentlich seltener bei M\u00e4nnern) ist h\u00e4ufiger ein  Broken-Heart-Syndrom (Tako-Tsubo-Syndrom), bei dem es sich um eine akute stressbedingte \u00dcberstimulation des Herzens handelt, das zu einem Pumpversagen f\u00fchren kann. ((Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera<\/a>))<\/p>\n\n\n\n<p>Das bei Frauen dominante \u00d6strogen wirkt sich lange Jahre sch\u00fctzend auf das Herz aus und sorgt f\u00fcr regenerative Prozesse.((Quelle: https:\/\/www.herzstiftung.de\/infos-zu-herzerkrankungen\/herzinfarkt\/anzeichen\/herzinfarkt-frauen-symptome)). Allerdings nimmt \u00d6strogen auch Einfluss auf die Blutstillung, was das Risiko einer Thrombose oder eines Schlaganfalls, vor allem bei der Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva, erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Herzinfarkt zeigt sich bei Frauen anders als bei M\u00e4nnern oft in Schwindel, einem flauen Gef\u00fchl, \u00dcbelkeit, Erbrechen, R\u00fcckenschmerzen, ungew\u00f6hnliche M\u00fcdigkeit, Bauchschmerzen, Atemnot, Kurzatmigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beschwerden sind meistens nicht so dominant wie bei M\u00e4nnern, bei denen sich oft ein typischer linksthorakaler Vernichtungsschmerz mit Schwei\u00dfausbruch zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeigen Frauen die eher subtileren Beschwerden, ist es wichtig die Symptomatik richtig einzuordnen, denn nicht selten wird ein Herzinfarkt bei Frauen nicht oder mit gro\u00dfer Verz\u00f6gerung erkannt. Oftmals wird ein Herzinfarkt bei Frauen als akute Magenverstimmung diagnostiziert und behandelt.((Quelle: ttps:\/\/www.herzstiftung.de\/infos-zu-herzerkrankungen\/herzinfarkt\/anzeichen\/herzinfarkt-frauen-symptome))Frauen fehlt h\u00e4ufig auch das Risikobewusstsein an einem Herzinfarkt erkrankt zu sein und neigen dazu Symptome zu verharmlosen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschlechter Unterschiede in der Wirksamkeit und Wirkweise von Medikamenten <\/strong>gibt es relativ h\u00e4ufig. Frauen sind in der Regel kleiner, leichter und haben einen h\u00f6heren K\u00f6rperfettanteil, sowie eine niedrigere Nierenfunktion. Frauen nehmen enzymatisch Medikamente anders auf als M\u00e4nner und die Sexualhormone im Zyklus einer Frau haben ebenfalls Einfluss auf den Arzneimittelstoffwechsel.((Quelle: https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00108-008-2232-7))<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Herzglykosid<\/em>e<\/strong> zur Behandlung von Herzmuskelschw\u00e4che wurde in den 90iger Jahren aufgrund einer nicht geschlechterspezifischen Studie in die \u00e4rztlichen Leitlinien aufgenommen und somit h\u00e4ufig bei Herzmuskelschw\u00e4che verordnet. Einige Jahre sp\u00e4ter hat eine geschlechtsspezifische Studie ergeben, das <em>Herzglykoside <\/em>bei M\u00e4nnern gut wirken, bei Frauen aber zu einer Erh\u00f6hung der Sterblichkeit f\u00fchren. ((Quelle: https:\/\/www.allgemeinarzt-online.de\/archiv\/a\/frauen-vs-maenner-1616561))((Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera<\/a>))<\/p>\n\n\n\n<p>Herz-\/Kreislaufmedikamente wie <strong><em>Betablocker<\/em> <\/strong>wirken bei Frauen st\u00e4rker. Oft sind Betablocker \u00fcberdosiert und zeigen bei Frauen st\u00e4rkere Nebenwirkungen als bei M\u00e4nnern. <strong><em>ACE-Hemmer<\/em><\/strong>, aber nicht Angiotensin-Rezeptor-Blocker, f\u00fchren zu mehr Reizhusten bei Frauen als bei M\u00e4nnern<strong>. <\/strong><a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera\">((Quelle: https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera<\/a>))<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Aspirin<\/em><\/strong>&nbsp;wird als Prophylaxe bei Herzinfarkt eingesetzt, jedoch ist diese Wirkung nur f\u00fcr M\u00e4nner belegt. Bei Frauen unter 65 Jahren hat sich keine vorbeugende Wirkung gegen einen Herzinfarkt gezeigt und nach einer langfristigen Einnahme h\u00e4ufiger Blutungen im Magendarmtrakt ausgel\u00f6st. ((Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Medizin\/Primaerpraevention-der-KHK-mit-ASS-was-bei-Frauen-anders-ist-334560.html\">https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Medizin\/Primaerpraevention-der-KHK-mit-ASS-was-bei-Frauen-anders-ist-334560.html<\/a>)).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00fcnde f\u00fcr die Geschlechterunterschiede in nicht-sexual Organen: <\/strong>Das zusammentreffen von Eizelle und Spermien die miteinander verschmelzen, f\u00fchrt zu einer Keimzelle die zwei XX (weiblich) Chromosomen hat oder ein X und ein Y (m\u00e4nnlich) Chromosom enth\u00e4lt. Bei jeder Teilung der Keimzelle werden die Chromosomen an alle Tochterzellen weitergegeben. Somit hat jede Herz,-Nieren-, Gehirnzelle entweder zwei XX Chromosomen oder ein X und ein Y Chromosom.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Ein X Chromosom mit 1500 Gene pro Chromosom und ist somit ein gro\u00dfes Chromosom, deren Hauptaufgabe der Herz, Hirn und Immunfunktion zugeschrieben wird. Das&nbsp; Y Chromosom ist im Laufe der Entwicklung auf 70-80 Gene dezimiert. Frauen steht somit ein \u201eAuswechselspieler\u201c zur Verf\u00fcgung.((Quelle: <a href=\"https:\/\/deacademic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1534234\">https:\/\/deacademic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1534234<\/a>))<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der weibliche K\u00f6rper verf\u00fcgt \u00fcber eine h\u00f6here Konzentration von Immunglobulinen. Hohe Testosteronspiegel haben ein hemmendes Potenzial auf die Immunzellen. ((Quelle: https:\/\/epub.uni-regensburg.de\/12340\/)) Von Autoimmunerkrankungen sind h\u00e4ufiger Frauen betroffen als M\u00e4nner. ((Quelle: <a href=\"https:\/\/www.karger.com\/Article\/Abstract\/506968\">https:\/\/www.karger.com\/Article\/Abstract\/506968<\/a>))<\/p>\n\n\n\n<h4>Die Definition des Begriffes \u201eGender&#8220; der Weltgesundheitsorganisation:<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Menschen werden weiblich oder m\u00e4nnlich geboren, jedoch lernen sie M\u00e4dchen oder Junge zu sein, um dann zu Frau oder Mann heranzuwachsen. Gender studies behandeln die Resultate, die sich aus der gesellschaftlichen Rollenverteilung von Mann und Frau ergeben. Es werden die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Lebensgestaltung, Gesundheit und Wohlergehen er\u00f6rtert. Da in diesem Zusammenhang gr\u00f6\u00dftenteils Frauen durch diese Unterschiede benachteiligt sind, liegt das Hauptaugenmerk von Gender Studies auf der Betrachtung Frauen-spezifischer Problematiken.&#8220; ((Quelle:https:\/\/www.frauengesundheitszentrum-salzburg.at\/index.php\/frauenthemen\/gender-medizin\/was-ist))Die Gender Medizin kommt nicht einzig Frauen zu gute, denn es bezieht auch vernachl\u00e4ssigte Erkrankungen bei M\u00e4nnern wie z.B. Osteoporose und Depressionen in Diagnostik und Therapie mit ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gendermedizin Das Frauen anders erkranken als M\u00e4nner zeigt sich schon daran dass vielmehr Frauen an Rheuma, Osteoporose und Depressionen erkranken als M\u00e4nner.&nbsp; M\u00e4nner hingegen (auch in j\u00fcngeren Jahren) viel h\u00e4ufiger einen Herzinfarkt oder den pl\u00f6tzlichen Herztod erleiden. ((Quelle: https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Die-Charite-ist-Vorreiter-236347.html)) Geschlechter Unterschiede zeigen sich nicht nur in der &nbsp;Symptomatik sondern auch in den Ursachen.((Quelle: https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/treffer?mode=s&amp;wo=1008&amp;typ=256&amp;aid=168844&amp;autor=Regitz%2DZagrosek%2C+Vera))<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,5],"tags":[7,8],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1059"}],"collection":[{"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1059"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1059\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1259,"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1059\/revisions\/1259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1059"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilkunde-buende.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}